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: 06.07.2010
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: 22.03.2010
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Olympische Spiele in der Ukraine
Heidelberger Unternehmen veranstaltet den ersten Software-Wettbewerb in der Ukraine. Die Heidelberger Softwareschmiede ameria veranstaltet diesen Sommer im ukrainischen Simferopol unter dem Titel „Software-Olympics“ einen Wettbewerb für Software-Entwickler. Das Unternehmen betreibt vor Ort ein Technologiezentrum. Im Rahmen des landesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs treffen sich vom 17. Bis 21. April gut 100 Teilnehmer, um ihre Fähigkeiten in verschiedenen Teildisziplinen zu messen.
Neben der Ermittlung der besten Programmierer spielt vor allem die Vernetzung der Teilnehmer eine große Rolle. „Wir wollen den Aus-tausch der Entwickler untereinander fördern, indem wir sie vor eine quasi sportliche Herausforderung stellen“ beschreibt Albrecht Metter, Geschäftsführer der ameria-Gruppe, das Konzept des Wettbewerbs. „In der Ukraine ist in den vergangenen Jahren eine lebendige Software-Szene entstanden, es gibt aber bisher fast keine branchenübergreifende Organisationen“. Ergänzend zur Lösung vorgegebener Aufgaben in verschiedenen Programmiersprachen wird es auch um kreative Herangehensweisen an typische Fragestellungen aus dem Alltag der mittelständischen Softwareentwicklung gehen. Im Rahmenprogramm profitieren die Teilnehmer vom südlichen Klima der Krim, die in der Ukraine als Ferienziel gilt.
Die Ukraine hat sich in den vergangenen Jahren vor allem für Westeuropa als Standort für ausgelagerte Softwareentwicklung etabliert. Die hohe Verfügbarkeit gut ausgebildeter Softwareentwickler sowie die räumliche und zeitliche Nähe gelten als Wettbewerbsvorteil gegenüber klassischen asiatischen Destinationen. Das Gehaltsniveau in der Ukraine gilt als das niedrigste in Europa und unterschreitet auch die Lohnhöhen der klassischen asiatischen Destinationen Indien und China. Neben der Hauptstadt Kiew stellen die Universitäten in Lemberg und Simferopol die Ausbildungskapazitäten in der westlichen Ukraine und auf der Krim zur Verfügung.
